Herbst Newsletter Oktober 19

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Newsletter 22. Oktober 2019

Guten Tag Besucher

Auftanken im Herbst und gestärkt dem Winter begegnen!

Foto: Monica Maurer
 

Gesundheit ist unser kostbarstes Gut!
Die beiden nachfolgenden Artikel unserer Mitglieder aus Sicht des Yoga und Ayurveda, zeigen, dass wir selber aktiv unsere Gesundheit unterstützen und pflegen können, indem wir auf eine saisonale Ernährung achten. Ebenso kann ausgleichende Bewegung zusammen mit der Ernährung dazu beitragen, eine gute, starke Basis für den Winter zu legen, um während der kalten Jahreszeit davon profitieren zu können.

Kommen Sie an unser Mitgliedertreffen vom 31. Oktober, bei einem gemütlichen und gesunden Essen können wir darüber diskutieren, was Sie vom Gesundheitsnetz erwarten.

Unsere Newsletters können NEU jederzeit nachgelesen und weiterempfohlen werden über den direkten Link auf unserer Webseite: Aktuellster Newsletter oder Newsletter Archiv.


 

Ganzheitliche Reinigung von Körper und Geist aus Sicht des  Hatha Yoga

In der Welt des Yoga sind Reinigungstechniken für Körper und Geist sehr wichtig. Sie zielen teils darauf ab, die Gedanken und somit auch die Emotionen klar und zielgerichtet - auf Sanskrit ausgedrückt „sattvisch“ - rein zu halten. Um dies zu erreichen, ist die Atmung sehr zentral.
Ihren Ursprung haben diese Techniken schon im 12. bis 13. Jahrhundert in der „Hathayogapradipika“, der Leuchte des Hatha Yoga. Es sind Anweisungen zu einer gesunden Ernährung sowie Anleitungen zu Reinigungstechniken beschrieben, ihr Ziel wird wie folgt erläutert:
«Eine schlanke Figur, ein strahlendes Gesicht, das Ertönen des Nada (innerer Klang), ganz klare Augen, Gesundheit, Kontrolle des Bindu (Unsterblichkeitsnektar), anfachen des Verdauungsfeuers und völlige Reinheit der Nadis (Energiekanäle) sind das Zeichen von Hatha».

Natürlich ist dies nicht mehr mit der heutigen Zeit und unserem Anspruch an Leistung in allen Belangen vergleichbar. Zu jener Zeit war es üblich, den yogisch-spirituellen Weg oder den irdisch- kommerziellen Weg zu gehen. Ging man den yogischen Weg, konnte man sich den physischen und geistigen Techniken mit voller Hingabe und ohne Ablenkung widmen.

Doch wie gelingt es dem modernen Menschen diesen vielversprechenden Zustand zumindest ansatzweise zu erreichen? Einige der Techniken werden noch heute im klassischen Yogaunterricht geübt oder zumindest erläutert und selbstverständlich sind sie Teil jeder fundierter Yogaausbildung.

Nachfolgend einige Beispiele:
Varisar  Dhauti Technik: Ausführung: Morgens 8-10 Gläser Salzwasser trinken.
Wirkung: Reinigung des Darms. Entschlackung des ganzen Organismus.

Agnsiara Dhauti: Atemtechnick bei der die Bauchdecke flackert. Regt Verdauungs- und Lebertätigkeit an.

Vamana Dhauti: 1 Liter warmes Wasser trinken und wieder Erbrechen. Entsäuerung und Reinigung des Magens.

Vasti Dhauti: Darm-Einlauf. Reinigt den End- und Dickdarm.

Neti Dhauti: Reinigung der Nase mit Wasser und Baumwollfaden, Befreit die Nase von Staub, Bakterien, Pollen und regt die Durchblutung an.

Thataka Dhauti: Fixieren des Blickes bis die Augen tränen. Befeuchtet die Augen, erhöht das Konzentrationsvermögen

Nauli Dhauti: Komplexe Yogatechnik der geraden Bauchmuskeln für Darmmassage

Kapalapathi Dhauti: Atemtechnik, Reinigung der Lungen und Entleerung der Lungen-Restluft

Im Zusammenspiel mit einer leichten Ernährung, wie zum Beispiel lang gekochter Reis und blanchiertem Gemüse oder wärmende Gemüsesuppen, können einige der Dhautis (Techniken) als jährliche Reinigungskur angewendet werden.

Dank der Erkenntnis, dass die Nahrung auch einen grossen Einfluss auf unseren Geist hat (nicht umsonst wird der Darm als zweites Gehirn bezeichnet. Er ist nicht nur Teil unserer Verdauung sondern auch Quelle psychoaktiver Substanzen, die unsere Gemütslage beeinflussen) macht es Sinn, regelmässig Reinigungskuren durchzuführen.

Während dieser Kurphasen haben yogische Asanas (Körperübungen) eine wunderbar unterstützende Wirkung. Kryas zum Beispiel sind Übungen, die den Körper mobilisieren und den Stoffwechsel anregen. Durch Drehhaltungen, wie Rückbeugen, welche die Ausscheidungsorgane Leber, Nieren und Blase wie auch den ganzen Verdauungstrakt ansprechen, werden die genannten Organe massiert und zur Entgiftung angeregt.

Um sich einer nachhaltig guten Gesundheit zu erfreuen, macht es Sinn, sich ganzjährlich sattvisch zu ernähren. Das heisst viel frisches Gemüse, Kräuter, verdauungsanregende Gewürze, qualitativ gutes und helles Fleisch oder Fisch (vorzugsweise jedoch vegetarisch), Hülsenfrüchte, Nüsse und Getreide wie Reis, Dinkel, Buchweizen, Roggen und wenig Weizen zu sich zu nehmen.
Im Yogawerk  Adliswil werden jährlich Kurse zu Yoga und Ernährung angeboten. In diesen Kursen werden die Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Körper und Geist aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin erläutert. Das Yogaprogramm richtet sich nach dem jeweiligen Thema und Element.


Foto: Monica Maurer


In der Frühlings- und Herbstzeit werden in den regulären Hatha Yoga Klassen, Themen wie die Entgiftung des Körpers und die Anregung des Stoffwechsels aufgegriffen und fliessen in den Unterricht ein.

Die Themen Ernährung und die Wirkung der Nahrungsmittel auf Körper und Geist, im Zusammenspiel mit Hatha Yoga, begleiten mich schon seit vielen Jahren und sind ein elementarer Teil meines Lebens.

All diese Erfahrungen kurz zusammenzufassen ist kaum möglich, deshalb lade ich Sie herzlich ein, all dies selber zu erleben. Falls gerade keine Kurse angeboten werden, besteht auch die Möglichkeit einen individuellen Kurs gemeinsam zusammenzustellen.
Gerne gebe ich auf Anfrage weitere Informationen und freue mich über Ihr Interesse!

Herzlichst,  Noëlle Hägler

Albisstrasse 33a, 8134 Adliswil, Mail: info@yogawerk-adliswil.ch
Webseite: yogawerk-adliswil.ch   Telefon: 078 737 09 87


 

Ayurvedische Ernährung und Empfehlungen für den Herbst

Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme, ihre Schönheit, Stärken und Schwächen.
Der rhythmische Kreislauf der Jahreszeiten ist Ausdruck einer gesunden Natur.

Der Herbst - die Jahreszeit nach schnellen, hellen, heissen Qualitäten (der Pitta) und vor langsamen, kalten, feuchten und schweren Qualitäten (der Kapha) - wirkt mild auf unseren Körper und wird als angenehme Zeit empfunden.
Der Organismus bereitet sich auf den Winter vor und sammelt neue Kraftreserven und Wärmedepots. Nicht nur die Natur hat ihren Höhenpunkt in der Erntezeit erreicht, sondern auch unser Energieniveau (je nach dem, wieviel wir uns im Sommer verausgabt haben) profitiert von den positiven Impulsen der vergangenen Monate. So erleben wir eine kraftvolle und dynamische Zeit mit ausreichender körperlicher Energie und geistiger Klarheit.

Der Herbst ist trotz Regen und Wind trocken, leicht, kalt (Qualitäten der Vata) rau und leer (die Bäume werfen ihre Blätter ab). Alle diese Eigenschaften provozieren das Vata-Dosha (die Vata-Konstitution). Deshalb beziehen sich sämtliche Empfehlungen für den Herbst darauf, Vata zu stärken. Wenn wir Vata im Herbst pflegen, haben wir für den kalten Winter, in dem übrigens weiterhin Vata dominiert, eine gute und starke Basis. Gleichzeitig hat sich durch die intensive, aktive Sommerzeit im Organismus ein Überschuss von Pitta angesammelt. Aus diesem Grund gilt nun anfangs der Herbstzeit ab Ende August, das Pitta zu besänftigen, was generell die Nahrungsmittel mit einem süssen Geschmack tun.

In der Ernährung empfiehlt Ayurveda in diesem Sinne im Herbst alle süssen Gemüse sowie leicht öligen und aufbauenden Speisen. Dazu zählen Wurzelgemüse, Kürbis, Fenchel, gekochter Knoblauch, Ingwer, Stangenbohnen, Auberginen, Zucchetti, Kraut, Blumenkohl, Erbsen, Hülsenfrüchte, Gerste, Mais (Polenta) und Reis (auch Risotto), warm zubereitet, auch als Suppen und Eintöpfe. Sie alle helfen, Wärme zu speichern, befriedigen Vata und besänftigen Pitta. Geringe Menge von süssen Früchten und Trockenobst geben dem Körper Kraft und Ausdauer. Rohkost und Salate sind zu reduzieren.


Foto: Monica Maurer


Gute Herbstfarben, die auf Vata wirken, sind Rot, Gelb und Orange. Auch weiss kann nützlich sein. Achten Sie darauf, dass Sie sowohl im Freien wie im Haus warm genug angezogen sind. An einem windigen, stürmischen Tag sollten Sie Kopf und Ohren bedecken. Eine Wohltat für Körper und Geist bewirkt jeden Morgen vor dem Baden oder Duschen die Einölung von Kopf bis zu den Zehen mit Sesamöl. Dieses wirkt wärmend und schwer (erdet) und hilft, das Vata-Gleichgewicht wieder herzustellen. Duschen Sie anschliessend warm, wobei ein wenig von dem Öl (am besten gereiftes biologisches Sesamöl) auf der Haut verbleiben sollte.

Sehr aktive und anstrengende Körperübungen meiden Sie im Herbst besser. Das gilt insbesondere für Menschen mit einer Vata-Konstitution. Generell sollten wir dem Körper nach der intensiven und aktiven Sommerzeit eine Erholungsphase geben, um erholt und gestärkt dem Winter ab Ende November mit einer guten körperlichen und psychischen Basis begegnen zu können.

Veronika Posch, Ganzheitliche Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberaterin
Mühlehaldenstrasse 4a, 8135 Langnau am Albis
Mail: veronika@veroveda.ch Telefon: 079 366 72 29, Webseite: www.veroveda.ch



 

Herbst Mitgliedertreffen

Donnerstag, 31. Okt. 2019, um 19 Uhr

im Chinesisches Restaurant Heifung, Adliswil, Soodstrasse 17

Gemütliches Zusammensitzen und Diskussion "Was erwarte ich als Mitglied vom Gesundheitsnetz".

Anmeldung erforderlich an: bb@gesundheitsnetz-adliswil.ch

Ich freue mich auf Eure Teilnahme!
Barbara Benz, Vorstandsmitglied

 
 

Gesundheitsthema Allgemein  


Foto: Monica Maurer


Möchten Sie sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen?

Wenn Sie interessiert sind, sich in einer Gruppe über dieses Thema auszutauschen und in Adliswil oder näheren Umgebung wohnen, dann senden Sie mir eine Mail an:
elektrosensibel.adliswil@gmail.com
und hinterlassen mir Ihre Mailadresse, damit ich Sie kontaktieren kann, sobald Teilnehmerzahl, der Ort und Termin bekannt sind.
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Monica Maurer, Vorstandsmitglied Gesundheitsnetz
 

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Wir wünschen sonnige und warme Herbsttage!

Ihr GESUNDHEITSNETZ-ADLISWIL  

 

 
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